Pimp your learning!

Zu spät, planlos, unkonzentriert: Es gibt viele Fehler, die man beim Lernen machen kann. Diese Strategien und Techniken helfen dir.

 

Chaos beseitigen

Wo war noch gleich das Protokoll zur letzten Vorlesung? In welchen Stapel ist bloß die Liste mit den Stichpunkten zum Klausurstoff gerutscht? Ein aufgeräumter Schreibtisch ist der halbe Erfolg. Denn die Suche nach Unterlagen kostet nur unnötig Zeit und Nerven. Schubladendenken ist in diesem Fall also ausdrücklich erlaubt!

 

Jetzt aber!

Fängst du rechtzeitig mit dem Lernen an und arbeitest du dich Schritt für Schritt in den Lernstoff ein, kommt Panik gar nicht erst auf. Anstrengend wird es, wenn du den Lernbeginn immer wieder vertagst. Dann leidest du womöglich unter der sogenannten „Aufschieberitis“. Wer den Anfang verzögert, erhöht nur unnötig den Druck.

 

Zeitdiebe ausschalten

Kennst du das auch? Vor der Klausur sind alle Fenster geputzt und das große Ausmisten ist auch erledigt ... Ganz gleich, ob temporärer Putzfimmel, Netflix oder stundenlanges Daddeln auf dem Smartphone: Sie sind gnadenlose Zeitdiebe, die du am besten ausschaltest.  

 

Lernstoff einteilen

Wenn die Prüfung schon in der nächsten Woche ansteht, bringt Hektik nichts. Auch bei knapper Zeit teilt man sich den zu bewältigenden Stoff am besten in kleine Häppchen ein. Auch Pausen einplanen, das ist wichtig!

 

Liste machen, Punkte abhaken

Warum sollte ich mir eine To-do-Liste anlegen? Weil es ungemein erleichtert, einzelne Punkte, die schon erledigt sind, abzuhaken. Auch wenn beispielsweise der Stapel „erledigt“ auf dem Schreibtisch wächst, ist das ein gutes Gefühl.

 

Mind-mapping

Der britische Psychologe Tony Buzan hatte schon 1971 die Idee für diese visuelle Zusammenfassung eines Themas. Es wird in die Mitte eines Blattes geschrieben. Von dort ausgehend verbindet man mithilfe von Linien weitere Aspekte des Themas, für die ebenfalls alle relevanten Schlagworte gesammelt werden. Probiere diese Technik aus – sie hilft dabei, den Lernstoff im Langzeitgedächtnis abzuspeichern.

 

Was wirklich zählt

Was ist wichtig – und was nicht? Wer das Wesentliche vom weniger wichtigen Stoff unterscheidet, ist im Vorteil. Die Struktur oder den Sinn einer Theorie zu erkennen ist besser, als den konkreten Inhalt stupide auswendig zu lernen. Gerade in mündlichen Prüfungen ist man im Vorteil, wenn man die Idee hinter der Theorie in eigenen Worten wiedergeben kann, ohne auswendig Gelerntes abrufen zu müssen.

 

Wiederholen, wiederholen, wiederholen ...

Die Technik ist simpel, aber sie funktioniert: Wiederholungen geben Sicherheit. Ganz gleich, ob man einem Gegenüber von einem Thema berichtet oder sich selbst im stillen Kämmerlein einen Fachvortrag hält – Übung macht nun mal den Meister und Wiederholungen gehören dazu.

 

Aus, Ende – vorbei!

Klar, Studenten haben beim Lernen nicht wirklich geregelte Arbeitszeiten. Sie gehen auch keinem Nine-to-five-Job nach. Deshalb ist es wichtig, feste Zeiten fürs Lernen zu definieren. Sonst kann man auch keinen „Feierabend“ genießen. Doch der ist wichtig, um sich bis zum nächsten Arbeitsschritt ausreichend zu erholen.