Ruhig Blut

Herzrasen, Schweißausbruch und ein flaues Gefühl im Magen? Aufregung macht jede Prüfungssituation nur noch schlimmer. So bleibst du gelassen und rockst das Ding.

Schluss mit miesem Kopfkino

Ein Szenario, das viele kennen: Der Prüfer stellt die Frage. Dann Schweigen, feuchte Hände, roter Kopf – Blackout! Hey, warum immer gleich den „worst case“ gedanklich durchspielen? Viel besser ist es doch, sich an richtig gute Antworten zu erinnern.

 

Sei ein Streber!

Okay, in der Schule wurden sie von allen belächelt. Aber ein paar Wochen vor einer wichtigen Prüfung darfst du selbst ruhig mal zum Streber werden. Vorbereitung ist alles. Sie rettet vor Zeitnot. Leg rechtzeitig mit dem Lernstoff los – dann gibt’s auch genügend Zeit für Pausen, in denen man auch mal was anderes machen kann.

 

Nix auf die Gerüchteküche geben

„Hast du auch gehört, dass der komplette Stoff aus dem Buch abgefragt wird?“ – Vor einer Prüfung kann man sich gegenseitig ganz schön in Panik versetzen. Lass dir lieber einen Sprechstundentermin beim Dozenten geben und frag nach, falls du noch was über den Prüfungsstoff wissen musst. Das ist besser, als dem Flurfunk zu vertrauen.

 

Gutes Gegenmittel

Wenn dir alles zu viel wird und du einfach den Kopf frei bekommen willst, beweg dich. Sport bringt dich runter und baut Adrenalin ab. Auch deine Lieblingsserie im Fernsehen lässt die Maschinerie im Kopf zur Ruhe kommen.

 

Aufregung ausnutzen

Das Stresshormon Adrenalin hat auch eine positive Wirkung. Der Körper produziert es bei Aufregung, du stehst dann förmlich unter Strom und bist hellwach. Dieser Energieschub wirkt sich günstig aus, wenn du beispielsweise ein Referat hältst. Zwischenfragen anderer Seminarteilnehmer kannst du so souverän aufnehmen und beantworten.

 

Hektik? Atme ich weg!

Die Atmung hängt eng mit unserer Befindlichkeit zusammen. Während du beim Schock womöglich die Luft anhältst, bewirkt Stress, dass die Atmung hektisch und flach ausfällt. Das lässt sich ändern. Eine einfache Strategie, um ruhiger zu werden, ist diese: Fenster öffnen, fünf- bis zehnmal tief ein- und wieder ausatmen. Einfach mal ausprobieren.

 

Körpersprache einsetzen

Es braucht nicht viel – schon mit wenigen Mitteln der Körpersprache machst du dich zum selbstbewussten Gesprächspartner in Prüfungssituationen. Mit einem Lächeln und einer offenen Sitzhaltung, bei der Arme und Beine nicht übereinander gekreuzt sind, signalisierst du deinem Gegenüber: „Das schaffe ich schon“.