Schone dein Konto

So viel Monat, so wenig Geld? Ja, das Leben ist teuer. Aber wir verraten die besten Hacks, um wenig auszugeben.

1. Mahlzeit!

Essen muss jeder, und zwar täglich. Hier gibt es eine Menge Sparpotenzial, und das fängt schon beim Kaffee an: Statt Coffee to go lieber Kaffee selbst kochen und in einen Thermobecher füllen – das spart bares Geld! Generell ist Fertigessen teurer als Selberkochen. Und wenn wir schon beim Thema Kochen sind: Zu mehreren macht es nicht nur mehr Spaß, sondern wird auch günstiger. Also stell dich öfter mal in der WG oder mit Freunden gemeinsam an den Herd und teilt euch die Kosten. Wer dann noch den Backofen im Umluftbetrieb nutzt und das Vorheizen weglässt, wird das an der Stromrechnung merken. Außerdem kannst du Geld sparen, wenn du dich sonntags öfters bei Mutti oder Oma blicken lässt, denn da gibt es immer genug zu essen!

2. Zeig, was du bist

Azubis und Studenten bekommen vieles günstiger: Das reicht vom Eintritt ins Schwimmbad oder Museum über kostenlose Konten bei Banken sowie speziellen Tarifen bei Versicherungen bis hin zu Rabatten für Zeitschriften-Abos oder beim Autoverleih. Da läppert sich so einiges zusammen. Also lieber einmal mehr fragen, ob der Friseur, der Telefonanbieter oder das Fitnessstudio spezielle Preise für Schüler und Studenten hat. Auch das Internet hilft: Seiten wie unideal.de, studentenrabatte.org oder sparcampus.de verraten, wo man mit dem Schüler- oder Studentenausweis Geld sparen kann.

3. Do it Yourself

DIY liegt im Trend und ist genau richtig, wenn man sich keine hochwertigen Möbel oder Designerstücke leisten kann. Mit ein wenig Kreativität und etwas Geschick bekommst du aus alten T-Shirts tolle Einkaufstaschen. Die neue Hülle fürs Smartphone besteht aus Bastelpapier und Europaletten können zu robusten und stylischen Betten oder Couchtischen werden. Leere Weinkisten ergeben neue Regale. Also style deine Wohnung, du brauchst nur gute Ideen! Sobald du den Bogen raus hast, kannst du anderen deine DIY-Ergebnisse schenken. Ob Geburtstagsfeier oder Weihnachtsfest: Selbstgemachtes ist persönlich, kommt immer gut an und kostet nichts! Inspiration gibt es übrigens auf Pinterest oder YouTube.

4. Tauschen statt kaufen

Geld sparen, Müll vermeiden, dem Konsum trotzen und Ressourcen schonen – das klingt doch super, oder? Es gibt zahlreiche Tauschbörsen, die darauf warten, dass du Gegenstände anbietest, die seit Jahren ungenutzt bei dir herumliegen. Also nimm die Bohrmaschine oder die DVD und tausche oder verleihe sie. Geh mit Klamotten, die du nicht mehr trägst, auf eine „Swap in the City“-Party und komme mit einem neuen Outfit zurück. Wirf mal einen Blick in deinen App Store: Zahlreiche Apps wie „Swapper“ helfen dir dabei, tauschwütige Zeitgenossen in deiner Nähe zu finden. Wer einmal damit anfängt, zu tauschen und zu leihen, wird immer mehr Möglichkeiten finden, dieses Prinzip anzuwenden. Angenehmer Nebeneffekt: Man sammelt weniger Kram an, fühlt sich freier und kommt mit netten Tauschpartnern in Kontakt.

5. Dein Freund, die Steuererklärung

Zugegeben, eine Steuererklärung klingt anstrengend und so gar nicht sexy. Und sie ist ja auch keine Pflicht für Studenten und Azubis. Aber wer ein Einkommen hat, zahlt automatisch Steuern – und kann sich einen Teil davon zurückholen. Also: Raff dich auf, sammle Belege für Fachbücher, Laptop, Taschenrechner und andere Arbeitsmittel sowie Quittungen für Nachhilfe, Studienreisen und, und, und. Auch die Wege von der Wohnung zur Uni oder zum Ausbildungsbetrieb zählen. Einfach alles, was du in Zusammenhang mit deinem Studium oder deiner Ausbildung ausgegeben hast, kannst du angeben. Im Zweifel streicht das Finanzamt das eine oder andere, aber Geld gibt es auf jeden Fall zurück.